4.9.00/ 5.9.00 mit nachträglich eingefügtem Kurzprotokoll
Aufgaben
Informieren Sie sich im Internet (URL: http://www.dietls.de/InfGk11/) über das Einführungsbeispiel dieses Kurses. Sie können sich auch über meine Homepage (...Informatik...Link unten: Einführungsbeispiel) dort hin hangeln.
Alles klar? Ich hoffe mal, dass es so ist...
Informieren Sie sich z.B. anhand der angegebenen Links über die Begriffe "additive Farbmischung" und "subtraktive Farbmischung". Machen Sie sich klar, um welche der beiden Arten es sich im Einführungsbeispiel handelt.
Bei der additiver Farbmischung werden selbstleuchtende "Farben", farbiges Licht, überlagert oder nahe nebeneinander gebracht, so dass das Auge sie nicht trennen kann. Beispiele: Bühnenscheinwerfer, Bildpunkte auf Fernseh- oder Computerbildschirmen...
Ganz anders ist es bei der subtraktiven Farbmischung: Farbstoffe wie z.B. im Tuschkasten oder in farbigen Folien absorbieren aus dem sichtbaren (weißen) Licht gewisse Teile und lassen nur den Rest an unser Auge kommen. Mischt man rote Farbe mit grüner Farbe, so werden von der ersten Substanz alle Farben bis auf Rot zurückgehalten, von der zweiten alle bis auf den Anteil, der Grün ausmacht. Damit bleibt kaum noch irgend eine Lichtwellenlänge übrig, wir sehen dunkel-Grau-Braun
Unser Farb-Mischer arbeitet natürlicherweise mit additiver Farbmischung, da der Computerbildschirm Licht aussendet und nicht absorbiert.
Versuchen Sie, die Bedeutung der Ziffern in der Feldern "Rot:, Grün:, Blau:" des abgebildeten Prototyps zu verstehen.
Monitore erzeugen dicht nebeneinander rote, grüne und blaue Leuchtpunkte, die zusammen ein Pixel (PIcture ELement) bilden. Die Intensität dieser drei Farben kann pro Pixel geregelt werden. Häufig, auch in HTML wird eine Farbtiefe von 24 Bit (Stellen im Dualsystem/Binärsystem/2er-System) verwendet. Pro Farbe sind das also 8 Bit = 1 Byte. Man kann auch sagen, pro Pixel werden 3 Byte zur Farbdarstellung verwendet. Man hat also die Intensitätsstufen 0 bis 11111111(2er-System) = 255(10er-System).
Da einerseits die Umrechnung zwischen den Systemen lästig ist, andererseits die Dualzahlen sehr lang und schlecht zu lesen, verwendet man unter Programmierern of das 16er-System (Hexadezimalsystem). Es benötigt die 16 Ziffern 0..9,a,b,c,d,e,f weil eine Bündelung erst bei 16 erfolgt. Sie können sich leicht überlegen, dass die Umrechnung Dual-Hex sehr einfach ist, sie geht nibble-weise (1 Nibble = 4 Bit). Im Beispielbild ist z.B. unten rechts
9c(hex)=9*16+12(dec)=166(dec) und andererseits
9c(hex)=1001 1100 (dual)
Erkunden Sie anhand der angegebenen Links oder aus sonstigen Quellen, wie bei Menschen die Wahrnehmung der Farbe Gelb erfolgt.
Menschen können die Farben Rot, Grün und Blau direkt sehen, da sie dafür drei Sorten Rezeptoren im Auge haben. Gelb wird zwar als ebenso elementar empfunden, kann aber nicht gesondert wahrgenommen werden. Der Eindruck "Gelb" wird allerdings schon von Nervenzellen erezeugt, die im Augenhintergrund liegen, indem sie die Signale der rot- und der grün-empfindlichen Rezeptoren vergleichen. Sind beide aktiv, "sehen" wir gelb. Damit ist klar, dass man additiv Gelb aus Rot und Grün mischen kann.
Kurze Zusammenfassung des Tafelbildes vom 11.9.
Die vorgegebene Oberfläche des Farbmischers enthält mehrere sog. Objekte (laut Lexikon: 1 Gegenstand, Sache der realen Welt, der/die unabhängig vom menschlichen Bewusstsein existiert oder 2 Gegenstand, Sache, Person, der/die Ziel einer Handlung ist oder diese Handlung erleidet, mit der/dem etwas geschieht. In unserem Zusammenhang: die Elemente, aus denen eine Computer-Lösung zusammengesetzt ist: Knöpfe, Eingabefelder, Rahmen, Texte. Objekte sind oft vorgefertigt in der Programmierumgebung vorhanden, aber auch selbst programmierbar.)
Zu einer Programmierumgebung gehört
eine Programmiersprache, z.B. für Internetseiten HTML (HyperText Markup Language, Übersuper-Text-Beschreibungs-Sprache) für die statischen Anteile und JavaScript für Interaktionen mit dem Benutzer auf Internet-Seiten. Andere Sprachen wären z.B. Delphi, Java, C++, VisualBasic. Sie stellen in der Regel die gängigen Standard-Objekte zur Verfügung (es sei denn, sie sind schon recht antik und nicht "objektorientiert").
ein Editor, der die Eingabe von Programmcode (Quelltext) ermöglicht und unterstützt (z.B. Auswahl der gängigen Sprachelemente aus Menüs, Überprüfung der Syntax).
evtl. ein Interpreter, bei HTML also einen (Internet-)Browser, der HTML-/JavaScript-Code interpretiert und auf dem speziellen Computer darstellt. Anderenfalls wird der Programmcode von einem Compiler direkt in ein "Maschinenprogramm" übersetzt, das dann allerdings nur auf Computern eines bestimmten Typs "läuft".
Wir werden für HTML/JavaScript als Editor das Freeware-Programm "Phase5" von Ulli Meybohm verwenden, das recht komfortabel und nahe am Quelltext arbeitet. Als Interpreter können wir jeden vorhandenen Browser verwenden, also z.B. Netscape oder Internet Explorer.
Da dies unabhängige Programme und keine "integrierte Entwicklungsumgebung" sind, muss man den Seitenquelltext aus Phase5 erst auf den Festplatte abspeichern und dann in den Browser laden. Das geht nicht nur mit Seiten aus dem Internet sondern auch mit lokal auf dem eigenen Rechner liegenden HTML-Seiten.